Licht
Es ist sehr schwierig, Licht zu definieren, da Licht in seinem Wesen, anders als eine materielle Substanz, nicht fassbar.
Durch den Filter des Auges und dem Gehirn wird Licht wahrgenommen, besonders gut in Verbindung mit Schatten. Licht wird oft als Symbol für eine Erleuchtung oder neue Erkenntnis benutzt und steht für das Gegenstück zur Finsternis. Aus diesem Grund wird Licht oft als Symbol für etwas Nicht-Materielles, beispielsweise Gott oder Lebensglück, verwendet.
Die Lichtgeschwindigkeit beträgt ca. 300.000 Kilometer pro Sekunde und ist somit die höchste Geschwindigkeit, mit der sich eine Ursache auswirken kann. Amerikanischen Wissenschaftlern ist es im Jahre 2001 erstmals gelungen, einen Lichtstrahl vollkommen zu stoppen, zu speichern und danach wieder weiterzusenden.
Der größte Teil der Energie, die auf der Erde verfügbar ist, kommt von dem Licht der Sonne. Es ist zudem bekannt, dass Licht nicht auf gekrümmten Bahnen verläuft sondern sich geradlinig ausbreitet. Die Lichtstrahlen lassen sich höchstens an Grenzen, beispielsweise zwischen Wasser und Luft, abknicken. Desweiteren nimmt das menschliche Auge seine Umgebung durch den Empfang von Licht wahr.
Jedoch kann das Licht nicht immer in Form eines Strahls aufgefasst werden, dies wird veranschaulicht, wenn man versucht, speziell kleine Punkte zu beleuchten.
Das Licht breitet sich nämlich als Welle aus magnetischen und elektrischen Feldern aus. Die Geschwindigkeit, in der sich die Wellen des Lichts im Vakuum ausbreiten, nennt man Lichtgeschwindigkeit. Doch die Wellenausbreitung besitzt auch Eigenschaften von Teilchen. Dies belegt man, indem man beispielsweise einen Lichtstrahl auf eine negativ geladene Metallplatte abschießt. Wenn der Lichtstrahl nun auf die Platte trifft, gibt die Platte Elektronen ab. Dies wird als photoelektrischer Effekt bezeichnet.
Die Farbempfingung entsteht durch die Verarbeitung von Farbenergien im Auge. Licht wird wahrgenommen, indem es die Netzhaut des Auges erreicht. Dort befinden sich die “Stäbe”, die für das Sehen in Farbe und für die Helligkeitsunterschiede verantwortlich sind. Diese Impulse werden über die Sehnerven zum Großhirn weitergeleitet.
Diese Informationen werden am Ende in mehreren Regionen des Gehirns verarbeitet. Zu einem bestimmten Teil wird Licht auch von der Haut aufgenommen, wodurch das Gewebe profitiert.
